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Das erste Frauenmuseum der Welt und das weibliche “V”

Das Bonner Frauenmuseum

Im März 1981 wurde in Bonn das weltweit erste Frauenmuseum gründet. Der Verein “frauen formen ihre stadt” erhielt im ersten Jahr die Nutzungsrechte für ein leerstehendes Kaufhaus. Den ersten regulären Mietvertrag und die Unterstützung der Stadt bei Miet- und Heizkosten sowie einen Zuschuss für drei Stellen gab es erst 1984. Inzwischen gibt es weltweit fünfzig weitere Frauenmuseen. So gibt es auch ein internationales Netzwerk, in dem man sich austauscht und unterstützt.

Das Ziel des Bonner Museum ist es, die Kunst von Frauen zu fördern, ihre Geschichte in ihren vielen Aspekten aufzuarbeiten und dieses dann in unterschiedlichsten Projekte im zeitgenössischen Kontext zu präsentieren. Mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern bietet das Frauenmuseum Raum für Ausstellungen aber auch für Managementseminare für Künstlerinnen, Kinderkurse und Atelierräume.

Mit dem FemArchiv und dem C.Circulus Archiv verfügt das Haus über einen großen Fundus an Schriften. Außerdem unterstützen zwei Messen im Jahr einzelne Künstlerinnen und Galeristen. Mit circa 600 Werken von Künstlerinnen wie Käthe Kollwitz, Yoko Ono, Katharina Sieverding, Valie Export oder Linda Cunningham hat das Museum auch eine eigene Sammlung.

„Die aktuell-zeitgenössische Kunst ist die große Klammer für so viele Gebiete“, so Direktorin Marianne Pitzen. Auch des Thema Intercasino, casino review oder online casino review könnten bei einer Schau thematisiert werden. Die Mitarbeiterinnen müssen ihre Fördergelder für ihre Projekte selbst einwerben.

Das weibliche “V”

Die Mitglieder des Künstlerinnen-Kollektivs „ATHAMÉ“ stellen ihre eigene Schau. In ihrer ersten Ausstellung greifen sie gleich ein Tabu-Thema auf, der Titel der Schau “V”. Sie untersuchen mit unterschiedlichsten Ausdrucksmöglichkeiten das weibliche Geschlecht, bzw. die weibliche Geschlechtlichkeit. Es wird sich um einen natürlichen Umgang mit dem hochsensiblen Thema bemüht, will die Grenzen des Weiblichen ausloten …

“ATHAMÉ” spielt mit dem Thema, zeigt es zwischen kraftvoll und verletzlich, präsentiert es sowohl lustig als auch lustvoll und banalisiert dadurch ein wenig auch ein eigentlich brisantes Thema. Der Besucher wird gebeten, sich auf das Experiment einzulassen und somit das weibliche “Da Unten” besser kennenzulernen.

 

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