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Kunst mit Robotern

Die moderne Kunst ist immer wieder für Neuerungen und Projekte zu haben, die den Betrachter verstören und in den Medien für großes Aufsehen sorgen. So gab es schon die außergewöhnlichsten Installationen wie etwa Aktperformances oder auch Videoinstallationen, die den Betrachter schier schwindlig machten. In Köln, der großen Stadt am Rhein, gibt es aber ein Festival, das noch ausgefallener sein dürfte als vieles, was man sonst in der Szene zu sehen bekommt. Wir stellen Ihnen im Folgenden das so genannte Robodonien näher vor.

Bereits zum zehnten Mal fand in diesem Jahr das Festival Robodonien in Köln statt. Dort konnten die Freunde der modernen Kunst nicht nur ferngesteuerte Pferde aus Stahl und zuckende Blitze, sondern sogar feuerspeiende Drachen sehen. So hatten sich in Köln, am Rande des Stadtteils Ehrenfeld, wieder einmal zahlreiche Künstler eingefunden, die ihre mit Technik und Metall in Verbindung stehenden Kreationen einem begeisterten Publikum präsentierten.

Das Event fand bereits zum 10. Mal in Odonien statt. Das Gelände ist ein durch den Künstler Odo Rumpf künstlich angelegter Park, der gleichzeitig ein Freilichtatelier ist. Hier stellt der Künstler seine Werke aus und verbindet auf kreative Art die Natur mit industriellen Erzeugnissen. So wachsen hier große wilde Pflanzen neben riesigen Metallskulpturen.

Es war wie immer ein ideales Setting für die zahlreichen Kunstobjekte, die die Künstler, die aus aller Herren Länder angereist waren, ausstellten. So präsentierte etwa Paka Johnson einen Drachen, der echtes Feuer speien konnte, sowie ein großes Pferd aus Metall, das sich per Fernsteuerung bedienen lässt.

Eine weitere Skurrilität fand sich dagegen am Rande des Geländes. So war hier eine Mülltonne aufgestellt, die alles, was in sie hineingeworfen wurde, wieder hinauswarf. Sie war Belustigung der Besucher und Mahnung der Konsumgesellschaft zugleich. So verfolgt das Festival als klares Ziel nicht nur die Unterhaltung, sondern auch, die Gesellschaft nachhaltig zu verändern und bestehende Missstände anzuprangern.

 

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